vielen herzlichen Dank für Ihre großherzige Spende für die armen und hilfsbedürftigen Menschen von Kolkata.
Jeden Tag kamen 20- 30 Patienten zu uns in unsere Praxis auf der Suche nach Hilfe in ihrer Not. Viele unserer armen Patienten leiden an Husten, Fieber, Gewichtsabnahme, Luftnot: Tuberkulose wurde in zahlreichen Fällen diagnostiziert. Nicht seltener kamen arme Menschen mit einer schweren Lungenentzündung, Malaria, Typhus, Epilepsie usw. zu uns.
Ein armer Mann wurde mit einem offenen Oberschenkelbruch zu uns gebracht und im mit uns zusammenarbeitenden Krankenhaus von unserem Professor Bera versorgt.
12 Operationen konnten alleine in den Monaten April und Mai 2007 durchgeführt werden: ein kleiner Junge mit so stark geschwollenen Mandeln, dass er kaum mehr essen konnte; ein kleines Mädchen, dessen Blinddarm-entzündung schon so weit fortgeschritten war, dass der Blinddarm fast durchbrach; eine Frau mit ebenfalls einer Blinddarmentzündung; ein Mann mit einer großen Hernie; ein 10- jähriger Junge mit einer Infektion eines Kniegelenks durch Tuberkulose, ein Junge mit geschwollenen Achsellymph-knoten zur Diagnostik eines Lymphdrüsenkrebses; ein Mann kam von weither mit einem großen, bösartigen Tumor im Gesicht, der schon seit einem Jahr bestand. Der Patient konnte nicht mehr essen, die Tumorwunde blutete ständig. Die Chemotherapie wird nun durchgeführt, nach 2 Wochen wird er operiert: nur so kann er langfristig überleben. Ein anderer armer Mann, und eine arme Frau kamen von weither zu uns: seit Monaten konnten sie keine Nahrung zu sich nehmen und litten unter Wasser im Bauch mit Schmerzen. Der Erguss wurde punktiert: Tuberkulose wurde diagnostiziert und be-handelt. Eine arme Frau litt unter einem Herzbeutelerguss. Eine arme schwangere Frau litt unter einem akuten Gallensteinleiden: sie musste operiert werden, ihr Baby wurde in einer Kaiserschnittoperation geboren.
2 Patienten mit Lymphdrüsenkrebs wird die Chemotherapie ermöglicht.
Sweta, das nierenkranke Mädchen, musste wegen einer Bauchdecken-entzündung wieder ins Krankenhaus. Gott sei dank geht es ihr nun wieder besser.
Weiterhin betreuen wir 20 Straßenkinder, darunter auch 3 Waisenkinder. Die 2 größeren
Waisenkinder gehen in die Schule.
Vielen Dank, liebe Spenderinnen und Spender, dass Sie dies alles ermöglicht haben.